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Nicht jeder kann gleich ein ganzes Haus kaufen, in Ballungsräumen ist für viele bereits der Wohnungskauf eine große Investition. Manche haben Glück und erben eine Immobilie. Die meisten Menschen haben nach dem Erwerb einer Wohnung das Bedürfnis, diese ihren Vorstellungen entsprechend zu verändern und zu renovieren. Zentrale Themen sind dabei meistens ein neues Bad, neue Bodenbeläge, neue Farbe an der Wand, häufig auch neue Fenster, eine neue Küche, neue Heizkörper oder gar kleinere Dämmmaßnahmen. Immer öfter geht es auch um die zukünftige Barrierefreiheit einer Wohnung für das Alter und um ökologische Produkte.

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Das schadstofffreie Haus

„Ich möchte kostengünstig bauen und trotzdem alles richtig und ohne Kompromisse machen. Hierzu gehört für mich auch ein gutes und gesundes Raumklima und eine energiesparende Bauweise. So schwer kann das doch nicht sein. Sagen Sie mir doch bitte einfach, auf was ich achten muss“, so kürzlich ein Bauherr, der sein Haus sanieren und aufstocken möchte.

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Besonders in Ballungsräumen wie Hamburg, München oder Berlin müssen Wohnungs- und Hauskäufer tiefer denn je in ihre Taschen greifen. Doch egal, ob eine Wohngegend teuer ist oder nicht – auf die Frage, ob sich der Erwerb lohnt, reicht der Blick auf Preise alleine nicht aus: Kaufinteressenten sollten nicht nur den Stand der Gebäudetechnik prüfen, sondern auch gesundheitliche, nachhaltige und gestalterische Kriterien beachten – die frühzeitige Inanspruchnahme eines Baubiologen in der Planungsphase verhindert oftmals Schlimmeres.

Vom Einfamilienhaus über Kindergärten und Schulen bis hin zu Gewerbeobjekten: die Holzbauweise liegt nach wie vor im Trend. Mehr denn je setzen Planer und Architekten auf umweltfreundliche Materialien sowie die wohltuende Wirkung eines gesunden Raumklimas. Eine ökologische Bauweise bietet nicht nur viele gesundheitliche und klimaschonende Vorteile gegenüber der konventionellen Standards, auch die Kosten sind mittlerweile auf einem ähnlichen Niveau.

Schlaf

Eine „geruhsame Nacht“ pflegte Nachrichtenmann Ulrich Wickert jahrelang jeden Abend den Zuschauern vor dem Monitor zu wünschen. Manch einer wird da geseufzt haben, mit dem Gedanken an die letzte schlaflose Nacht. Guter Schlaf ist von vielen Faktoren abhängig.

Kratzer und Flecken ziehen sich über den Boden. Die Wände sehen auch nicht gerade viel besser aus. Auch den Fenstern und Türen würde ganz offensichtlich ein frischer Anstrich gut stehen. Im Badezimmer bildet sich Schimmel. Und die Wärmedämmung lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Klarer Fall: Renovieren ist angesagt! Und das natürlich mit ökologischen Materialien, die die Umwelt und Gesundheit nicht schädigen, noch belasten. Hier ein paar nützliche Tipps, wie man seine Wohnung ohne den Einsatz von chemischen und giftigen Schadstoffen wieder auf Hochglanz bringen kann. // Sebastian Schulke

Unter einem Ökohaus wird häufig ein Holzhaus verstanden, obwohl auch ein massives Haus ökologischen Kriterien entsprechen kann. Umgekehrt ist nicht jedes Holzhaus zwangsläufig auch ein ökologisches Haus, wenngleich vieles dafür spricht. Neben der Frage nach dem Energieeinsatz bei der Herstellung, dem späteren Energieverbrauch im Betrieb und der Entsorgung spielen auch Emissionen der einzelnen Bauprodukte eine Rolle, die für den Gebäudenutzer relevant sein können.

Gesunde Möbel aus ökologischen Materialien

Nachhaltiges Wirtschaften – heutzutage ist es in aller Munde – hat dort angefangen, wo die schönsten Möbel ihren Ursprung haben: Für einen beständigen Ertrag sei die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes vonnöten, erklärte Hans Carl von Carlowitz bereits 1713.